uBlock Origin in Chrome nicht mehr unterstützt? So gehst du vor
9. Juli 2026 · 4 min read
Wenn Chrome uBlock Origin als nicht mehr unterstützt anzeigt und es deaktiviert, ist das kein Fehler. Google hat Manifest V2 – die Erweiterungsplattform, auf der uBlock Origin aufgebaut war – abgeschafft, sodass die klassische Version in Chrome nicht mehr laufen kann.
Warum ist das passiert?
Manifest V3 verändert die Funktionsweise von Werbeblockern grundlegend. Statt jede Netzwerkanfrage einzeln zu prüfen, müssen Erweiterungen eine begrenzte Anzahl an Blockierregeln im Voraus registrieren. Das ursprüngliche Design von uBlock Origin ist mit diesen Einschränkungen nicht kompatibel, weshalb Chrome es deaktiviert. Firefox unterstützt das alte Design weiterhin, weshalb es dort noch funktioniert.
Deine Möglichkeiten
- Zu Firefox wechseln — uBlock Origin funktioniert dort weiterhin, aber du verzichtest auf Chrome.
- uBlock Origin Lite verwenden — eine abgespeckte Manifest-V3-Version mit weniger Funktionen.
- Zu einem vollwertigen Manifest-V3-Werbeblocker wechseln — die einfachste Lösung, wenn du bei Chrome bleiben möchtest.
Weiterhin Werbung in Chrome blockieren
All Block wurde für Manifest V3 entwickelt und funktioniert daher weiterhin in Chrome und Edge. Es blockiert Werbung im gesamten Web und auf YouTube, stoppt Tracker und bietet einen Seitensicherheits-Scanner — alles in einer schlanken Erweiterung. Füge All Block zu Chrome hinzu und deine Werbeblockierung ist in Sekunden wieder aktiv.

